Korrosionsprüfgerät

  Korrosionsprüfgerät in einem Labor Urheberrecht: © IOT Korrosionsprüfgerät Modell 606

Das Korrosionsprüfgerät dient zur Durchführung von Korrosionstests in aggressiven Aerosolen und ist nach DIN EN ISO 9227 genormt. Die vernebelten Lösungen (z.B. NaCl-Lösung) umgeben in einer beheizten Prüfkammer die eingebrachten Proben kontinuierlich oder zyklisch und sorgen so für eine korrodierende Atmosphäre. Die Korrosionsbeständigkeit der einzelnen Probenqualitäten wird durch den Zeitunterschied ermittelt, der zwischen dem ersten Auftreten von Korrosionsspuren an den verschiedenen Proben liegt (Expositionszeit: einige Stunden bis mehrere Tage). Das Korrosionsprüfgerät wird als Prüfmethode für die Qualitätskontrolle von Beschichtungen in allen Bereichen der Industrie benutzt. Die rotationssymmetrische Bauweise sorgt für eine gleichmäßige Verteilung des Sprühnebels in der gesamten Prüfzone. Neben der Prüfkammer besteht das Gerät aus einem Steuerschrank, der Vorratsbehälter für die Sprühlösungen sowie die Regel- und Kontrollinstrumente für die Temperaturführung, die Sprühluftbefeuchtung, den Sprühdruck und für die Versuchsdauer beinhaltet.

Technische Daten:

Parameter, [Einheit] Wert
Max. Bodenbelastung des Prüfraums [kg] ca. 300
Max. Prüftemperatur [°C] 50
Vorratsbehälter ca. 200
Probenhalter

Drei frei aufstellbare Probenhalter für Wetterbleche mit einer Kapazität von 18 Proben pro Halter