Thermisches Spritzen (Schutzschichten)

  Nahaufnahme eines Spritzvorgangs Urheberrecht: © IOT

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Portrait photo Wiesner © Urheberrecht: Carl Brunn

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Elisa Burbaum

Gruppenleiterin Thermisches Spritzen (Schutzschichten)

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Thermisches Spritzen (Schutzschichten)​

Das Thermische Spritzen ist ein universell einsetzbares Oberflächenbeschichtungsverfahren, bei dem ein meist pulver- oder drahtförmiger Beschichtungswerkstoff mit hoher thermischer und/oder kinetischer Energie auf eine Bauteiloberfläche aufgeschleudert wird und dort eine Beschichtung ausbildet. Mit einer Vielzahl von zur Verfügung stehenden Prozessvarianten kann ein breites Spektrum an Werkstoffen wie Metalle und Keramiken, aber auch Hochleistungspolymere zu technischen Beschichtungen verarbeitet werden. Die Schichtdicken reichen von ca. 30 µm bis zu mehreren Millimetern.

Die Gruppe Thermisches Spritzen (Schutzschichten) arbeitet an der Entwicklung von hochleistungsfähigen und maßgeschneiderten Werkstofflösungen für funktionale Oberflächenbeschichtungen in verschiedensten Anwendungsbereichen. Neben der Modifikation von Ausgangswerkstoffen werden sowohl industriell verbreitete als auch modernste Verfahrensvarianten wie z.B. Multielektroden-Plasmageneratoren für das Atmosphärische Plasmaspritzen oder der Kaltgasspritzprozess zur Applikation von anspruchsvollen Werkstoffsystemen untersucht und optimiert.

Aktuelle Forschungsschwerpunkte der Gruppe Thermisches Spritzen (Schutzschichten) sind:

  • Beschichtungen zum Verschleißschutz hochbelasteter Komponenten
  • Korrosionsschutzbeschichtungen für die Maritimtechnik und chemische Industrie
  • Werkstoffsysteme für Hochtemperaturanwendungen in Luft- und Raumfahrt
  • Isolation von elektrischen Anwendungen und spannungsbeaufschlagten Bauteilen
  • Entwicklung, Verarbeitung und Herstellung neuer Werkstoffsysteme