Löttechnologie

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Julian Hebing

Gruppenleiter Löttechnologie

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+49 241 80 99960

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Die Mitarbeiter der Gruppe Löttechnologie befassen sich mit den Themen der

  • Lotlegierungsentwicklung,
  • Verfahrens- und Prozeßentwicklung und
  • Prozessoptimierung und -humanisierung.

Wesentliche Schwerpunkte liegen in der Entwicklung temperatur- und korrosionsbeständiger Lotlegierungen für Hochleistungswerkstoffe, wie z.B. Keramiken, Superlegierungen, Stähle, Titanlegierungen und hochlegierte Aluminiumwerkstoffe sowie in der Prozeßoptimierung des Hart- und Hochtemperaturlötens mittels Ofen, induktiver Erwärmung und Widerstandserwärmung. Weiterhin sind Sonderfügeverfahren wie das Diffusionsschweißen, das Breitspaltverbindungslöten und das TLP-Bonding Gegenstand von Forschung und Lehre. Im Rahmen der Oberflächentechnik wird am IOT natürlich auch die Möglichkeit zur Beschichtung durch Löten untersucht. Dieses als Auftraglöten bezeichnete Verfahren ist im Bereich der Bestückung von Werkzeugen mit Hartmetalleinsätzen bereits industriell etabliert und gewinnt auch in anderen Anwendungen zunehmend an Bedeutung.

Das Fügeverfahren Löten ermöglicht die stoffschlüssige Verbindung von nahezu allen Metallen und Keramiken mit sich selber, aber auch mit artungleichen Werkstoffen. Hieraus resultiert ein extrem breiter Anwendungsbereich, der von der Automobil-, Luft- und Raumfahrtindustrie über die Biotechnologie, die Elektroindustrie, den chemischen Apparatebau und die Mikrosystemtechnik bis hin zum Handwerk sowie den Verschleißschutz im allgemeinen Maschinenbau und in der Baumaschinenfertigung reicht.