Auftragschweißen

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Hendrik Heinemann

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Das Auftragschweißen ist ein vielseitiges Oberflächenbeschichtungsverfahren, welches sich durch eine schmelzmetallurgische Verbindung und damit eine besonders gute Schichthaftung auszeichnet. Die Beschichtung wird durch neben- oder übereinander auf den Grundwerkstoff aufgebrachte Schweißraupen gebildet. Dabei können als Schichtwerkstoffe artgleiche Systeme zum Grundwerkstoff für Reparaturzwecke oder zur Formgebung verwendet werden. Artfremde Systeme, wie beispielsweise hartstoffverstärkte Legierungen, können als Schutzschichten aufgetragen werden. Die Schichtdicken reichen von ca. 30 µm bis zu mehreren Millimetern.

Die Forschungsgruppe Auftragschweißen am IOT entwickelt mittels pulverförmiger Schweißzusätze verschiedenste Schutzschichtsysteme, die ein vielfältiges Anwendungsspektrum abdecken. Dazu werden das Plasma-Pulver-Auftragschweißen (PTA: Plasma-Transferred-Arc) sowie das Laser-Auftragschweißen (LC: Laser Cladding) als industriell etablierte Verfahrensvarianten mit modernster Anlagentechnik eingesetzt. Diese Verfahren können sowohl im kombinierten Einsatz als auch zeitgleich mittels Induktionserwärmung unterstützt betrieben werden.

Aktuelle Forschungsschwerpunkte der Gruppe Auftragschweißen sind:

  • Verschleißschutzbeschichtungen für hochbelastete Bauteile
  • Beschichtungen zum Korrosionsschutz für verschiedene Temperaturbereiche
  • Entwicklung, Verarbeitung und Herstellung neuer Werkstoffsysteme
  • Prozessdiagnostik mittels Hochgeschwindigkeitsaufnahmen und Thermographie
  • Wirtschaftlichkeitsbetrachtung und Prozessoptimierung